Schilddrüse, Geschlechtshormone und Nebennieren

Hormonelle Erkrankungen haben einen großen Einfluss auf Körper und Psyche. Durch die engen Beziehungen der einzelnen Hormondrüsen untereinander, beeinflussen sich diese gegenseitig. Teilweise sind mehrere Hormone im Ungleichgewicht. Ein gutes Zusammenspiel unserer Hormondrüsen ist jedoch essentiell, um auf allen Ebenen gesund zu sein. Viele Hormonstörungen bleiben unerkannt oder werden nicht ernst genommen. Mithilfe eines Hormonspeicheltests können u.a. Geschlechts- und Nebennierenhormone überprüft werden. Die Behandlung oder Begleitung hormoneller Probleme und Krankheiten erfolgt ganzheitlich und naturheilkundlich. Dafür sind idR mehrere aufeinander folgende Behandlungsschritte notwendig, bei denen Heilpflanzen, anthroposophische Heilmittel, homöopathische Komplexmittel, homöopathische Hormone, Entgiftung oder Ernährungsumstellung eingesetzt werden.
Die Schilddrüse ist im Körper für den Energiehaushalt zuständig. Zusammen mit dem Hormon Cortisol der Nebennieren reguliert sie unseren Aktivitätslevel sowie die Bereitstellung von Energie und beeinflusst damit alle Organe und Körperzellen. Daher sind Erkrankungen der Schilddrüse immer komplex, weil sie auf alle Körpersysteme Auswirkungen haben können, z.B. auf Haut, Nervensystem, Verdauung, Herz, Immunsystem und natürlich auch auf die Psyche. Da alle Hormondrüsen in Beziehung zueinander stehen, wird durch Schilddrüsenkrankheiten auch häufig die Produktion von Geschlechtshormonen und Nebennierenhormonen beeinflusst. Andersherum können auch Störungen in der Hormonproduktion von Nebennieren oder Eierstöcken bzw. Hoden eine Schilddrüsenkrankheit auslösen. Zusätzlich wird die Schilddrüsengesundheit durch unsere Ernährung, unseren Lebensstil und zahlreiche Umwelteinflüsse bestimmt. Ein zentrales Thema ist daher Entgiftung.

Ein wenig beachtetes Thema ist der Mangel an Progesteron bzw. der Überschuss an Östrogenen. Progesteron ist auf der körperlichen Ebene maßgeblich daran beteiligt, dass es uns psychisch gut geht und wird für die korrekte Funktion der Schilddrüse benötigt. Ein Mangel an Progesteron kann zu prämenstruellem Syndrom, Menstruationsbeschwerden, Myomen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen sowie zu Störungen des Energie- und Wasserhaushaltes und des Immunsystems führen. Bei der Entstehung spielen Xenohormone und Umweltfaktoren eine Rolle.


Meine Methoden gehören zur Erfahrungsmedizin. Die Wirkung ist im Sinne der Schulmedizin mit randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien nicht wissenschaftlich erwiesen.

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